Über mich

Hallo liebe Yogini und lieber Yogi,

wie schön, dass du da bist! Meine Yogareise begann vor nicht allzu langer Zeit, genauer gesagt vor 5 Jahren. Nach meiner dritten Schwangerschaft und der dritten Stillzeit innerhalb kurzer Zeit bekam ich starke Rückenschmerzen, und Yoga wurde mir empfohlen. Daraufhin begann ich, mit kurzen YouTube-Videos täglich Yoga zu praktizieren. Ich merkte sehr schnell, wie es mir körperlich immer besser ging und wie ich ein paar Minuten aus dem Mama-Alltag fliehen konnte, um wieder zu mir zu finden.

Erst ein Jahr später wurde mir bewusst, dass Yoga mir nicht nur auf der körperlichen Ebene geholfen hat, sondern mich auch während einer sehr schweren Zeit nach meiner dritten Schwangerschaft begleitet hat. In dieser Zeit entwickelte ich eine postpartale Depression, die meine Angststörung wieder aufleben ließ. Yoga hat mich zum ersten Mal dazu gebracht, meinen Körper wirklich zu spüren und wahrzunehmen. Meine Emotionen zu durchleben und dadurch auch zu lösen, anstatt sie ständig zu unterdrücken. Es hat mir gezeigt, wie ich mit meinen Ängsten umgehen kann und das Leben so anzunehmen, wie es ist: manchmal leicht und schön, manchmal schwer und hart.

Genau das war der Grund, weshalb ich mich dazu entschieden habe, die 200h-Ausbildung im Namasta in Tübingen zu beginnen. Mir war schnell klar, dass ich die 300h-Ausbildung anschließen möchte, um noch mehr Menschen den Zugang zu Yoga zu ermöglichen – auch durch die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen. Denn der Zugang zu Gesundheit sollte keine Frage des persönlichen Einkommens sein.

Mit der Ausbildung zur somatischen Yogalehrerin habe ich mir einen riesigen Herzenswunsch erfüllt: Leidensgenossen zu begleiten, die Traumata erfahren haben, und ihnen einen Raum zu schaffen, in dem sie sich wieder spüren können.

Ich wünsche all meinen Seelenverwandten auf der Erde dieselbe heilsame Erfahrung, die zu Frieden und Glück in dir selbst führt und dich zu einem besseren Menschen für deine Mitmenschen werden lässt.

Deine Dschuli